10 Tipps für einen gepflegten Parkettboden

Noch immer gehört Parkett zu den beliebtesten Fußbodenbelägen in Deutschland, denn es wirkt einerseits elegant und edel, andererseits ist es – wenn es von guter Qualität ist und professionell verlegt wurde – sehr langlebig. Möchten Sie sich einen Parkettfußboden anschaffen und das Parkett richtig verlegen lassen, ist dies natürlich etwas teurer, als die Ausstattung ihrer Wohnräume mit Laminat oder einem anderen Fußbodenbelag. Aus diesem Grund ist es umso wichtiger, den hochwertigen Zustand des neu verlegten Parketts durch die richtige Pflege zu erhalten, denn nur so wird die Schönheit ihres Parkettfußbodens ein Leben lang Bestand haben. Sie suchen fachkundige Parkettverleger aus Köln, die Ihnen bei allen Fragen rund um das Verlegen, die Pflege, die Sanierung oder aber die Reparatur von hochwertigen Holzfußböden mit Rat und Tat zur Seite stehen? Dann zögern Sie nicht und nehmen unverbindlich Kontakt mit uns auf.

(1) Holz- und Verlegearten

Über die Wirkung von Parkettfußböden entscheiden neben der Oberflächenbehandlung und Sortierung auch das Verlegemuster sowie die Holzart. Jede Holzart besticht durch ihre ganz eigene Farbgebung und individuelle Musterung, wobei zu den am häufigsten verlegten Holzarten Parkett in Buche und Parkett in Eiche zählen. Auch die Parkett Verlegearten sind variabel: So reichen die Möglichkeiten vom eleganten Ein-Stab-Muster über den klassischen Schiffsboden bis hin zum Parkett verlegen nach dem Muster Burgunder Verbund.
Da darüber hinaus Faktoren wie Ihr individueller Einrichtungsstil, d.h. ob klassisch oder modern, sowie die Wohnraumgröße für die Wahl der richtigen Verlegeart eine entscheidende Rolle spielen, beraten wir Sie gern von Anfang an. Vereinbaren Sie hierzu einfach einen Termin mit einem unserer qualifizierten Mitarbeiter.

(2) Parkettfußböden auf flächenbeheiztem Estrich (Fußbodenheizung)

Ein für viele Eigenheimbesitzer wichtiger Aspekt bei der Wahl des Fußbodenbelages ist, ob man Parkett auf einer Fußbodenheizung verlegen kann. Grundsätzlich gilt: Ein Holzfußboden und eine Fußbodenheizung bilden keinen Widerspruch in sich, vielmehr hat sich diese Kombination seit vielen Jahren bewährt. Allerdings müssen hierbei Voraussetzungen wie etwa die Funktionsprüfung (das Probeheizen) und das Auf- und Abheizen (Belegreifheizen) ebenso beachtet werden wie der Wärmedurchlasswiderstand des Holzfußbodens, die Wahl der richtigen Holz- und Parkettart sowie das Einhalten des richtigen Raumklimas.

(3) Auf Schadstofffreiheit und Umweltverträglichkeit achten

Damit Sie ihren neuen Parkettfußboden nicht schon nach kurzer Zeit wieder entfernen müssen, weil Sie oder Ihre Kinder unter Unwohlsein leiden, achten Sie von Anfang an darauf, dass sowohl der Parkettboden selbst, als auch der Parkettkleber schadstofffrei und umweltverträglich sind. Auch hier gilt: Wenden Sie sich im Zweifelsfall lieber an einen Fachmann!

(4) Die Erstpflege ihres Parketts

In der Regel wird von einem fachkundigen Parkettleger nach dem Verlegen eine intensive Erstpflege vorgenommen. Dabei werden vor allem die Parkettfugen gegen das Eindringen von Feuchtigkeit versiegelt.

(5) Das richtige Raumklima schaffen

Da Holz ein Naturwerkstoff ist, ist es empfindlich gegenüber Schwankungen des Raumklimas. Deshalb sollten Sie darauf achtgeben, zu starke Schwankungen der Raumtemperatur und der Luftfeuchtigkeit zu vermeiden. Optimale Temperaturen für einen Parkettfußboden liegen zwischen 19 und 21 °C bei einer Luftfeuchtigkeit von circa 50 bis 60 %.

(6) Schmutzfänger und Sauberlaufzonen

Egal ob nach der Erst- bzw. Neuverlegung oder aber nach dem Abschleifen ihres Parketts, es gilt stets, den Holzfußboden so pfleglich wie nur möglich zu behandeln. Und damit sollten Sie schon an ihrer Eingangstür beginnen: Eine Fußmatte sorgt dafür, dass kleine Steinchen, Sand und Straßenschmutz, die Ihren Boden zerkratzen können, erst gar nicht in Ihre Wohnräume gelangen. Aus diesem Grund ist es auch sinnvoll, auf Straßenschuhe in Ihrer Wohnung ganz zu verzichten. Darüber hinaus können Sie Ihre Stuhl-, Tisch- und Möbelfüße mit Filzgleitern ausstatten, sodass sie erstens leichter verschiebbar sind und zweitens Ihren hochwertigen Holzfußboden nicht zerkratzen.

(7) Das Parkett pflegen: besondere Tipps und Tricks

Damit Sie lange Freude an Ihrem Parkettboden haben, muss dieser richtig gereinigt werden. Am besten ist es, wenn Sie Ihren Holzfußboden trocken, beispielsweise mit einem Baumwollmopp, reinigen. Reicht dies aufgrund des Verschmutzungsgrades nicht aus und Sie müssen doch einmal feucht wischen, ist darauf zu achten, dass Sie nicht zu viel Wasser auf dem Boden verteilen, denn dies könnte ein Aufquellen des Holzes zur Folge haben, was wiederum dazu führt, dass es sich verzieht. Grundsätzlich sollten Sie für die alltägliche Reinigung keinen normalen Haushaltsreiniger verwenden, sondern stattdessen auf spezielle Pflegemittel für gewachste, geölte oder lackierte Holzböden zurückgreifen.

(8) Ein Reparaturkitt für kleine Beschädigungen

Weist Ihr Holzfußboden kleinere Unebenheiten auf der Parkettoberfläche auf, genügt zum Ausbessern meist schon ein Retuschierstift in der entsprechenden Holzfarbe. Darüber hinaus können mit diesem auch kleinere Kratzer und Risse ausgeglichen werden. Spezielle Reparaturmaßnahmen mit Hilfe von Wachsstangen, Kunstharzkitt oder Holzpasten werden in der Regel erst nötig, wenn der Parkettboden tiefer gehende Löcher, Kerben oder Risse aufweist. Wichtig ist es, derartige Schäden so schnell wie möglich zu beheben, sonst können bei der Reinigung Wasser und Putzmittel in das Holz eindringen und es verfärben, sodass sich die Kratzer nicht mehr ohne fachmännische Hilfe ausbessern lassen.

(9) Regelmäßig das Parkett abschleifen lassen

Wenn Sie Ihr Parkett reparieren möchten, weil der Holzfußboden durch die alltäglichen Beanspruchungen doch zu großen Schaden genommen hat, empfiehlt es sich, den Parkettfußboden vollständig abschleifen zu lassen. Im Durchschnitt ist es alle sechs Jahre erforderlich das Parkett sanieren zu lassen; wobei diese Aufgabe von einem Fachmann übernommen werden sollte. Als Grundvoraussetzung, damit Sie Ihr Parkett schleifen lassen können, muss die Oberflächenschicht allerdings noch mindestens vier Millimeter betragen. Somit ist das Abschleifen mindestens zwei, wenn nicht dreimal im Rahmen der Lebensdauer eines Parkettbodens möglich.

(10) Das Parkett versiegeln lassen

Natürlich muss der Holzfußboden, nachdem er komplett abgeschliffen wurde, auch wieder neu versiegelt werden. Je nach Wunsch und den eigenen Bedürfnissen existieren verschiedene Möglichkeiten der Oberflächenbehandlung. Während Lacke das Holz widerstandsfähiger und haltbarer machen, eignen sich Wachse, Lasuren oder das Parkett zu ölen vor allem dann, wenn Sie die Maserung oder die natürliche Holzpatina erhalten möchten. Allerdings ist zu beachten, dass bei einer derartigen Oberflächenbehandlung – anders als bei einem lackierten Parkettfußboden – das Holz leichter verschmutzt und meist eine jährliche Nachbehandlung erforderlich ist. Grundsätzlich gilt, dass es sinnvoll ist, die richtige Versiegelungstechnik in Bezug auf den Verwendungszweck und die Beanspruchung des Wohnraumes abzustimmen. Welche Oberflächenversiegelung für Sie am besten geeignet ist, lässt sich leicht in einem persönlichen Gespräch mit uns herausfinden.